Inglorious Basterds

Der Kino-Film  Inglourious Basterds hat angefangen mit dem bestzten Frankreich, wo auch Shosanna Dreyfus alias Mélanie Laurent die Hinrichtung ihrer eigenen Famile mit ansehen musste. Der Nazi-Oberst Hans Landa alias Christoph Waltz hatte dies angefordert.  Aber Shosanna entkommt in letzter Sekunden und flieht nach Paris,wo sie dann eine neue Identität als Kinobetreiberin annimmt. Zur selben Zeit organisiert der Jüdische Leutnat Aldo Rain alias Brad Pitt eine Gruppe amerikanischer-jüdischer Soldaten,  die gezielte Vergeltungsschläge gegen die Nazis ausüben sollen. Aldo und seine truppe gemeinhin als The Bastards bekannt sind, treffen auf eine deutsche Schauspielerin und auf eine Geheimagentin Bridget von Hammersmark alias Diane Krüger, um dann in gemeinsamer Mission alle Führer des dritten Reiches zu elleminieren.
Und dann lernt die truppe Shosanna kennen, die die Gelegenheit wittert einen eigenen racheplan auszuführen.

Trailer zu „Inglourious Basterds“

httpv://www.youtube.com/watch?v=Npe9G7gTYgg

3 Gedanken zu „Inglorious Basterds“

  1. Das unerhörte an Tarantinos Gewaltdarstellung ist die auffalend häufige und äußerst brutale Darstellung von Gewalt gegen Frauen.
    Dass die von ihm propagierte Gewaltästhetik so unreflektiert rezipiert und sogar gefeiert wird, ist unerhört!
    Nazi-Gewaltphantasien hin oder her – das viel wichtigere Thema sind die auf den Frauenkörper projizierten Gewaltphantasien!

    Man schaue sich nur einmal die Erdrosselung der Bridget von Hammersmark an. Da wird sekundenlang in Nahaufnahme gezeigt, wie Diane Krüger die Augen verdreht, während ihr Christoph Waltz genüßlich die Kehle zudrückt.

    In einer anderen Szene zelebriert Daniel Brühl (ACHTUNG, SPOILER) die Rache an Shosanna Dreyfuss, indem er sie nach einer Täuschung mit drei oder mehr Schüssen in den Bauch zu Boden streckt. In der optischen Zusammenfassung der Szene aus dem Top Shot sehen wir dann den „unschuldigen“ Mann, Brühl, im weißen Anzug ohne sichtbare Wunden am Boden, während Dreyfuß, gespielt von Mélanie Laurent, die weibliche Triebtäterin, (die verbotenerweise einen Bären von einem Mann, einen Afrikastämmigen, liebt) im roten Kleid in ihrer eigenen, riesigen Blutlache verendet.

    Dies sind nur zwei Beispiele aus diesem Film.
    Dem von einem anderen Kommentierenden erwähnte Kill-Bill basiert praktisch auf einer gigantischen Anti-Frauen-Gewaltphantasie.

    Ist das die Ästhetik, die wir im Kino feiern wollen?
    Können wir nach Geschehnissen wie Winnenden*
    Filme von einem verstörten Perversen als Meisterwerke feiern, ihn somit zum Idol einer jugendlichen Popkultur machen?
    Legitimieren wir hierdurch nicht eine Anti-Frauen-Ästhetik und damit im weitesten Sinne Frauenhass?

    *durch die EMMA als Gewaltakt gegen Frauen enttarnt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.