The Loneliest Planet

The Loneliest Planet
The Loneliest Planet

The Loneliest Planet ist ein deutscher Thriller nach dem Drehbuch von Julia Loktev, sie führte auch die Regie. Als Produzenten waren am Set, Helge Albers, Jay Van Hoy, Marie-Therese Guirgis sowie Julia Loktev. Die Buchvorlage zum Kinofilm stammt von Tim Bissell. Die Darsteller in The Loneliest Planet sind Gael García Bernal (als Alex), Hani Furstenberg (als Nica) und Bidzina Gujabidze (als Dato). Der Kinostart des Dramas ist der 03.Januar.2012.

The Loneliest Planet Inhalt & Handlung

Ein gefährliches Spiel in einer wunderschönen Landschaft, die so überwältigend offen wie erschreckend verschlossen dem Zuschauer erscheint. Ein junges Paar auf Rucksacktrip reist durch den Kaukasus in Georgien, ein Jahr nachdem die Spannungen zu Russland zu einem kurzen Krieg und schließlich einem unruhigen Frieden führten. Für eine tagelange Bergwanderung heuert das Paar einen ansässigen Reiseführer an, die drei brechen auf in eine fremdartige, abgeschiedene Wildnis. In einem Augenblick der Angst passiert etwas, eine unfreiwillige Geste, die nur zwei oder drei Sekunden andauert, eine Geste, die so schnell vorbei ist wie sie geschehen ist. Aber ist sie einmal passiert, kann sie nicht zurückgenommen werden. Was die Beteiligten über sich und den anderen zu glauben meinten, ist nun anscheinend nichts mehr Wert. Der Urlaubs Trip in Georgien wird zum Finalen Trip des jungen Paares.

Fazit

The Loneliest Planet ist ein handlungsarmes Kammerspiel und ein Dialog in den zwischen menschlichen Beziehungen in weiter Landschaft. Es zeigt ein zufriedenes, junges Pärchen auf Reisen, mit einer dem armen Reiseland Georgien angemessenem Demut und Toleranz ausgestattet. Julia Loktev gelingt es zu enthüllen, wie viel Konfliktpotenzial noch aus dieser einfachen Gesten zu holen ist und wie sehr unsere fröhlich globalisierte Welt auf vielfältigen und ineinander verschränkten Formen von Ungleichheit und sozialen Hierarchien beruht, die nicht einfach so zu tolerieren sind. Diese Skepsis gegenüber einer auf zwischenmenschlicher Verständigung beruhenden Veränderung ist schließlich Substanz des Filmtitels, der dem Werk ein ganz eigenes Spektrum hinzufügt.

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