Transporter 3

Da fischen also der Transporter (Jason Statham) und sein kauziger Papa-Typ (François Berléand) im Trüben vor sich hin und andernortssind bereits die Reifen am quietschen. Als dann ein sportliches deutsches Auto buchstäblich in Frank´s Wohnzimmer kracht, wird die Angel erstmal beiseite gelegt. Frank Martin muss die ukrainische Ministertochter Valentina (Natalya Rudakova) von Mitteleuropa nach Osteuropa fahren, in dem die europäische Großproduktion dann doch so ziemlich alles auffährt, was den Actionchoreografen lieb und heilig ist. Frank muss sich vor allem mit seiner weiblichen Begleitung auseinandersetzen, dabei bleibt hauptsächlich der Mann das Objekt der Begierde. Der ehemalige Profisportler rauft und rankt sich von einer Leibesübung zur anderen. Frank Martin ist deshalb zu Stathams Paraderolle geworden, weil sie ihm in ihren Anforderungen so entspricht. Darüber hinaus gibt das ehemalige Model hier den Dressman. Was im dritten Teil geradezu extrapoliert wird in einer Stripszene, die auch noch ihre Dopplung findet.

Luc Besson und sein Regisseur Olivier Megaton legen es in Transporter 3 weniger auf ein Actionfeuerwerk an, vielmehr dosieren sie Kampfszenen und Verfolgungsjagden, setzen immer wieder Ruhepunkte. Und dennoch sehen seine Werke etwas weniger lieblos aus, als viele vergleichbare amerikanische Produktionen.

Trailer zu “ Transporter 3

httpv://www.youtube.com/watch?v=e8EWH1f6kAk

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