Twilight – Biss zum Morgengrauen

Der Mythos des Blutsaugers ist bekanntlich ebenfalls eine treffende Metapher für Einsamkeit und Andersartigkeit.Die sensationell erfolgreichen Romane von Stephenie Meyer funktionieren so. Man erhebe alltäglichen Teenagerfrust auf eine popkulturelle Ebene und mache sich den Rattenschwanz,
den eine ganze Literatur- und Filmgeschichte mit sich bringt, zunutze.
In Twilight aber wird,aus einem voller erotischer Verderblichkeiten steckenden Genre eine biedere Romanze. Edward heißt der schöne junge Mann alias Robert Pattinson, der sogleich die Aufmerksamkeit von Bella alias Kristen Stewart erregt, die wiederum neu an der Schule ist und sich selbst noch als Außenseiterin fühlt.
Edward lebt mit seiner stets blassen Vampirfamilie ein ruhiges Leben, man hat den eigenen Gelüsten abgeschworen und ernährt sich von Tierblut.
„Wir verstehen uns als Vegetarier“, scherzt Edward. Aber unterschwellig geht es nicht darum, dem Blutsaugen abzuschwören,
sondern dem vorehelichen Geschlechtsverkehr.

Die Verfilmung eines Buches mit Millionenauflagen und riesiger Fangemeinde wird ganz automatisch zu einem Erfolg.
So war es mit Twilight in den USA, so wird es in Deutschland sein. Die Fortsetzung mit dem Titel New Moon soll im November 2009 kommen,
Regie wird Chris Weitz führen (Der Goldene Kompass,2007).

Tariler zu „ Twilight – Biss zum Morgengrauen

httpv://www.youtube.com/watch?v=XLTS6LSkL0Y

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